Workshop · 1–2 Tage · Business & IT gemeinsam

KI-Transformation beginnt
mit einem gemeinsamen Bild.

Nicht in der IT-Abteilung allein. Nicht in der Geschäftsleitung allein. Gemeinsam.

Wenn Business und IT getrennt über KI nachdenken, entstehen parallele Initiativen, doppelter Aufwand und Ernüchterung. Dieser Workshop schafft das gemeinsame Fundament: ein konkretes Zukunftsbild, priorisierte Use Cases und einen 90-Tage-Plan. Erarbeitet von den Menschen, die ihn danach umsetzen müssen.

6–12 PersonenBusiness & IT im selben RaumKonkrete Ergebnisse am Ende des TagesThink-First-Methodik

Warum dieser Workshop

KI-Initiativen scheitern selten an der Technologie

Sie scheitern, weil Business und IT oft unterschiedliche Sprachen sprechen und unterschiedliche Prioritäten haben. Ein gemeinsames Herangehen wäre der Schlüssel, aber das ist noch nicht institutionalisiert.

«Die IT hat einen KI-Prototyp gebaut. Kein Fachbereich nutzt ihn.»

Prototypen ohne Fachbereichs-Input lösen Probleme, die niemand dringend hat.

«Der Vertrieb hat ein KI-Tool gekauft. IT weiss davon nichts.»

Ungeplante Einführungen schaffen Datenschutz-Risiken und IT-Schulden, die irgendwann explodieren.

«Wir haben eine KI-Strategie. Sie liegt im Schrank.»

Strategiedokumente ohne gemeinsame Erarbeitung werden nicht gelebt. Sie wurden für jemand anderen geschrieben.

«Jede Abteilung macht ihr eigenes KI-Ding.»

Siloartige Initiativen bedeuten doppelten Aufwand, inkompatible Systeme und keine kritische Masse für echte Wirkung. In manchen Fällen sind es sogar Einzelpersonen.

Workshop-Ablauf

Was an einem Tag entsteht

Der Tag hat eine klare Dramaturgie: Lagebild schaffen, Zukunft entwerfen, Prioritäten setzen, anfangen. Kein Standardprogramm. Die Methode passt sich Ihrer Situation an.

Standortbestimmung

Bevor der Kompass eine Richtung zeigen kann, braucht er einen Standort. Wo läuft KI bereits, was passiert unter dem Radar, was fehlt? Business und IT kartieren gemeinsam, ehrlich und ohne Vorzeigen. Kein Soll-Zustand, sondern das echte Lagebild.

Ergebnis: Gemeinsames Lagebild. Business und IT sehen erstmals denselben Stand.

Zukunftsbild entwickeln

Ihr Reisebegleiter kennt die vier Ebenen, auf denen KI wirkt: Geschäftsfähigkeiten, Prozesse, Informationen und Daten, Technologie. Das Zukunftsbild entsteht Ebene für Ebene. Das Ziel ist eine gemeinsame Leitplanke, keine Wunschliste.

Ergebnis: Ein Zukunftsbild in eigenen Worten, das alle Teilnehmenden unterschreiben würden.

Use Cases priorisieren

Aus dem Zukunftsbild leiten wir konkrete Anwendungsfälle ab. Jeder Use Case wird nach fünf Kriterien bewertet: Geschäftsnutzen, Lerneffekt, KI-Risiko, IT-Risiken und strategische Relevanz. Business und IT beurteilen gemeinsam. Das Ergebnis ist eine begründete Prioritätenliste, keine Wunschliste.

Ergebnis: 3–5 priorisierte Use Cases mit Bewertung nach Nutzen, Risiko und strategischer Relevanz.

90-Tage-Plan

Der 90-Tage-Plan folgt der LeanStartup-Logik: schnell lernen, schnell korrigieren. Welche Methode dabei zum Einsatz kommt, hängt vom Reifegrad der Initiative ab. Ist die Aufgabe noch unklar, startet der Pilot mit Design Thinking. Sind die Anforderungen klarer, arbeitet das Team in Scrum-Sprints. Läuft der Betrieb stabil, genügt Kanban. Der Plan entsteht im Workshop, nicht danach allein.

Ergebnis: Schriftlicher 90-Tage-Plan mit Pilot, Verantwortlichen und Meilensteinen.

Wer dabei sein muss

Der Workshop funktioniert nur, wenn beide Seiten im Raum sind

Das ist keine Höflichkeitsformel. Ohne Business-Entscheider entstehen Lösungen ohne Problem. Ohne IT entstehen Pläne ohne Fundament.

Business
  • Geschäftsleitung oder Vertreter mit Entscheidungskompetenz
  • Führungspersonen aus 2–3 Schlüsselbereichen (z. B. Vertrieb, Operations, HR)
  • Personen, die täglich mit den Prozessen arbeiten, die KI verändern soll
IT
  • IT-Leitung oder erfahrene IT-Fachperson
  • Wer Daten, Systeme und Infrastruktur kennt
  • Optional: externe IT-Partner oder Dienstleister

Grösse: 6–12 Personen. Kleiner verliert man die Vielfalt, grösser verliert man die Arbeitsfähigkeit. Die Entscheidungsperson von Business-Seite muss dabei sein.

Was dieser Workshop nicht ist

  • Kein allgemeines KI-Training.Wir behandeln nicht KI im Allgemeinen, sondern Ihr Unternehmen.
  • Kein Technologie-Auswahlprozess.Wir entscheiden nicht, welches Tool gekauft wird. Das kommt danach.
  • Kein Vortrag mit Fragen am Ende.Alle Teilnehmenden arbeiten. Die Ergebnisse entstehen im Raum, nicht davor oder danach.
  • Keine Berater-Präsentation.Das Zukunftsbild und der 90-Tage-Plan gehören Ihnen: in Ihren Worten, nicht in unserer Foliensprache.

Workshop-Ergebnis

Was Sie am Ende des Tages in den Händen halten

KI-Lagebild

Eine ehrliche Karte dessen, was in Ihrem Unternehmen bereits mit KI passiert, inklusive Risiken, die niemand offiziell auf dem Schirm hatte.

Gemeinsames Zukunftsbild

Ein konkretes Bild, wie KI Ihre Arbeit in drei Jahren verändert hat. Entwickelt von Business und IT gemeinsam, nicht von einem Consultant allein.

Priorisierte Use Cases

3–5 konkrete Anwendungsfälle, bewertet nach Geschäftsnutzen und IT-Machbarkeit. Mit Begründung, warum diese und welche bewusst nicht.

90-Tage-Plan

Ein schriftlicher Plan für den ersten Piloten: wer macht was bis wann, wie messen wir Erfolg, was entscheiden wir nach 90 Tagen.

Moderation & Methodik

Think-First: Erst verstehen, dann entscheiden

Kein Konsultanten-Agenda

Der Workshop folgt Ihren Prioritäten, nicht einem Standardablauf. Vorbereitung umfasst ein Briefing-Gespräch, damit die Arbeitsblöcke auf Ihre Situation zugeschnitten sind, nicht auf eine Vorlage vom letzten Kunden.

Brücke GL ↔ Business ↔ IT

Die Moderation übersetzt aktiv zwischen den Ebenen: Business-Ziele in IT-Anforderungen, technische Möglichkeiten in Geschäftssprache. Das verhindert, dass eine Seite die andere dominiert und dass am Ende nichts Gemeinsames steht.

Ergebnis schlägt Prozess

Am Ende des Tages zählt, was auf dem Tisch liegt, nicht wie schön die Methodenkarten waren. Wenn ein Block länger braucht, weil er ergiebig ist, dann braucht er länger. Wenn etwas nicht funktioniert, wird es angepasst.

«KI-Transformation ist kein IT-Projekt. Es ist eine Entscheidung der Unternehmensführung, die IT umsetzbar machen muss.»Patrick Bichler, thinking services ag

Format

Ein Tag oder zwei, je nach Ausgangslage

Kompakt

KI-Transformations-Tag

1 Tag · 6–10 Personen

Für Unternehmen, die bereits ein grobes Bild haben und primär Alignment zwischen Business und IT brauchen. Alle vier Blöcke in einem intensiven Tag. Vorbereitung: ein Briefing-Gespräch vorab.

  • Standortbestimmung und Zukunftsbild komprimiert
  • Fokus auf Use-Case-Priorisierung und 90-Tage-Plan
  • Schriftliche Zusammenfassung innert 3 Arbeitstagen
Empfohlen

KI-Transformations-Workshop

1,5–2 Tage · 8–12 Personen

Für Unternehmen, die mit einem unklaren Ausgangsbild oder grossen Meinungsunterschieden zwischen Business und IT starten. Mehr Raum für Zukunftsbild-Arbeit und vertiefende Use-Case-Bewertung.

  • Erweiterter Standortbestimmungs-Block mit ehrlicher Bestandsaufnahme
  • Zukunftsbild-Arbeit mit mehr Zeit für Kontroverses
  • Use Cases vertieft bewertet inkl. Datenverfügbarkeit und Risiken
  • 90-Tage-Plan mit Pilot-Design-Skizze

Welches Format passt, klären wir im Erstgespräch. Ausgangspunkt ist immer Ihre Situation, nicht ein Standardangebot.

Nächste Schritte

Von der Anfrage zum Workshop

  1. 1

    Briefing-Gespräch

    30–45 Minuten, um Ausgangslage, Teilnehmende und Ziele zu klären. Kostenlos, ohne Verpflichtung.

  2. 2

    Workshop-Design

    Auf Basis des Briefings wird der Ablauf auf Ihre Situation zugeschnitten, inkl. Format-Empfehlung und Teilnehmenden-Briefing.

  3. 3

    Workshop durchführen

    Vor Ort bei Ihnen oder an einem neutralen Ort. Mit aktiver Moderation durch alle vier Blöcke.

  4. 4

    Zusammenfassung & nächste Schritte

    Schriftliche Dokumentation innert 3 Arbeitstagen. Optional: Begleitung der ersten 90 Tage durch Orange Butterfly.

Workshop anfragen

Ein Briefing-Gespräch von 30 Minuten genügt, um zu klären, ob und wie das passt.

Briefing anfragen

thinking@thinking.ch

+41 58 590 25 56

Kleineres Einstiegsformat?

Für Unternehmen, die noch nicht sicher sind, ob KI überhaupt relevant ist: die KI-Potenzialanalyse klärt das vorab, in einem halben Tag.

Business und IT brauchen ein gemeinsames Bild. Dieser Workshop schafft den ersten Schritt.

Kein Standardprogramm. Kein allgemeines KI-Training. Ihre Situation, Ihr Ergebnis.

Briefing anfragen